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Dieses ‚leidige‘ Thema – Chocolate and Nut Granola Bars

Das Richtige zum Frühstück und für Zwischendurch. Wie oft man diesen Satz in letzter Zeit hört ist schon abnormal. Aber was ist das ‚Richtige‘? Erst Letztens sind wir beim Frühstückstisch zusammen gesessen und haben gefachsimpelt. Für Mama B gehört zum Frühstück ganz klar ein frisches Bauernbrot mit entweder Wurst oder Butter und Marmelade/Honig. Papa B isst natürlich was ihm zwischen die Finger gerät und ich bleib meistens bei Haferflocken in jeglicher Variante. Ob als Granola, Oatmeal oder wie hier als Müsliriegel.

Wir sitzen dann garnicht allzu lange so und mampfen vor uns hin als Papa B (ja genau er) anfängt über eine neue Essensstudie zu berichten: Angeblich soll dieses Gerücht „Am Morgen wie ein Kaiser, blablabla“ nicht stimmen. Meine Gegenreaktion war natürlich: „Und am Abend eine 300g Milka-Schokolade ist optimal für deine Ernährung?“. Ach kann ich schnippisch sein, wenn es sein muss.

Er gab mir dann zu denken: Eigentlich gibt es so viele unzählige Theorien über die richtige Ernährung über den Tag verteilt auf diesem Planeten und jeder vollzieht meist die für ihn am einfachsten in das Leben zu integrierende. Deswegen spricht doch auch nichts dagegen sich Sonntagsfrüh French Toast oder Pancakes zu gönnen. Da sich mein Tag meist im Haus abspielt Frühstücke ich nie wie ein „Kaiser“. Eher eine Kleinigkeit und am Vormittag dann noch etwas Obst. Für viele die sich morgens bereits stressen um in die Arbeit zu hetzen manchmal ein Ding der Unmöglichkeit.

Meine Devise daher ist: Solang es sich um für den eigenen Körper passende Lebensmittel handelt kann man ruhig eine andere Essgewohnheit haben als der Rest der Welt. Um dieses kleine Wörtchen „passend“ noch für euch aufzuschließen, hier ein kleines Beispiel: Papa B hat ein kleines Gewichtsproblem, glaub ihr dann dass Schokolade und ein fettiger Braten das passende Essen für ihn sind? Ich denke nicht.

Und man kann sich ruhig öfter etwas gönnen, solange s sich um kleine Portionen handelt und es sich in realen Grenzen hält. Ich esse jeden Tag ein Stück Kuchen oder sonstiges was gerade gebacken wurde. Aber halt nur EIN Stück davon. (Manchmal auch ZWEI, aber das sind dann die speziellen Tage)

Aber jetzt genug geschwafelt über Ernährung und co. Ich dachte mir, dass dieses Thema einfach gerade zu so einem kurz passt. Diese Granola Bars haben so viele Vor- aber auch Nachteile, jedoch werden sie trotzdem öfter im Haus B zu finden sein. Viel Spaß beim ausprobieren.

Rezept downloaden
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Zutaten

  • 200 g Haferflocken (Großblatt)
  • 70 g Mandeln, fein gehackt
  • 110 g Honig
  • 50 g Butter
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 30 g getrocknete Feigen, klein geschnitten
  • 30 g Rosinen
  • 40 g Schokolade, feingehackt

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen, eine quadratische Backform mit 20 cm einfetten und mit Backpapier auslegen und ein Backblech bereitstellen.
  2. Die Haferflocken und die Mandeln auf dem Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen ca. 10 min. rösten.
  3. In der Zwischenzeit den Honig, die Butter, den braunen Zucker, den Vanillezucker und das Salz in einem kleinen Topf erhitzen und solange köcheln lassen bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. VORSICHT: Durch den Honig kann es leicht überkochen.
  4. Die gerösteten Haferflocken und Mandeln in eine Schüssel geben und den Honig-Sirup darübergießen.
  5. Die Feigen und die Rosinen unterheben und etwa 5 min. abkühlen lassen.
  6. Zum Schluss die gehackte Schokolade unterheben – Die Schokolade schmilzt regelrecht in die Masse hinein und agiert als weiterer Kleber.
  7. Die Masse nun in die gefettete Form pressen (wirklich kompakt, damit sie später auch gut zusammenhalten). Die Form mit Alufolie abdecken und mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Danach in etwa 12 längliche Riegel schneiden und vielleicht individuell in Backpapier einwickeln.

 

Euer Kevin von