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Hey Leute, so knapp vor Halloween melde ich mich noch einmal mit einem Rezept, welches überhaupt gar nichts mit dem kommenden Tag zu tun hat. Wisst ihr warum? Ich würde einmal behaupten, dass es daran liegt, dass ich nicht so gerne für diesen einen bestimmten Feiertag besondere Dinge backen wollte. Lieber zeig ich euch ein tolles Guglhupf Rezept, mit welchem ihr auch an jedem anderen Tag des Jahres etwas anfangen könnt.

Außerdem kann ich guten Gewissens behaupten, dass diejenigen unter euch, die so etwas wirklich extra für Halloween machen wollen, bestimmt bereits versorgt sind mit guten Ideen aus dem Interweb. Da wäre es am 30.10. doch bestimmt schon zu spät. Dann wäre dieser Guglhupf hier doch optimal für den 1.11., dem Tag danach. Oder wie ihn viele vielleicht auch noch kennen: ‚Dem Tag des Walk of Shame‘. Dem ein oder anderem ein Begriff, hm?

Ich habe den Begriff vor ein paar Jahren dank der Fernsehsendung HOW I MET YOUR MOTHER kennen gelernt. Dabei handelt es sich um den Weg am nächsten Tag, den man von der Halloweenparty (oder einer anderen) zurücklegen muss. Während dieser bestimmten Folge setzen sich ein paar der Hauptcharaktere vor ihre Wohnung und beobachten genau diese Parade des ‚Walk of Shames‘ bis eine weitere Hauptdarstellerin auch vollkommen zerzaust daher läuft. Ach, einfach genial. Warum gibt es bei uns so etwas nicht? Das wäre dann eher der ‚Bauern Walk of Shame‘ vom Dorfwirtshaus den Berg hinauf.

Für mich geht dieser Tag morgen auch ohne größere Ereignisse über die Bühne. Bei uns findet am späteren Nachmittag ein Totengedenke am Kriegerdenkmal statt und dann heißt es wieder: ‚Kevin, schmeiß dich hinter die Bücher, du hast am Dienstag Prüfung. Und komm erst gar nicht auf den Gedanken, dass du mit irgendwem wo hinfährst!‘ So ein Gewissen kann manchmal schon recht zickig sein, nicht wahr? Aber es hat schon Recht. Mehr als stupides Party-machen, wäre das morgen eh nicht und da kann ich die Zeit lukrativer nutzen und mir noch ein paar Paragraphen ins Hirn dreschen.

Und eigentlich bin ich auch nicht für diese ganze Verkleidungs-Masche zu haben. Boah, ich stell mich in diesem Blogbeitrag ja als volle Spaßbremse dar. Aber seid versichert, ich kann auch ab und an auf meine Art und Weise abfeiern. Zwar ohne Alkohol, aber das funktioniert auch recht gut. Man hat zwar am Ende des Abends einen Wasserbach vor lauter Mineralwasser, aber man ist der Liebling aller, weil man gleichzeitig als Autofahrer fungiert.

Nun gut, stimmt euch anständig auf morgen ein, die ihr euch in coole Kostüme schmeißt und einen tollen Abend verbringt. Ich backe vermutlich noch eine Runde Guglhupf für mich alleine daheim und vernasche den simultan mit dem ‚reiten meiner Paragraphen‘, wie man diese schöne Bezeichnung für unseren Berufstand auch umformulieren könnte. Passt auf euch auf und kommt wieder gut nach Hause. Hoffentlich ohne ‚Walk of Shame‘ oder noch schlimmer in der Bauern-Variante. Wir sehen uns dann am Sonntag wieder mit einem neuen Rezept. Bis dahin: TSCHAU!


Das Rezept zum heutigen Beitrag findet ihr aber nicht bei mir hier, sondern bei der lieben Toni von Antonellas Backblog. Da war ich nämlich vor ein paar Tagen als Gast eingeladen und dachte mir, ich bring ihr eine kleine Geschmacks- und Kalorienbombe mit, der keiner widerstehen kann. Also, wer nun gespannt ist, was in diesem ‚kleinen‘ Guglhupf so alles drin steckt, der springt doch einach mal schnell zu ihr rüber und sieht nach.
Euer Kevin von