Schokoladenkuchen (fast) ohne Mehl

Schokoladenkuchen

Es wird wieder Zeit für Schokolade, findet ihr auch? Und das nicht nur halbherzig, sondern gleich die volle Dröhnung würde ich vorschlagen. Dieser Schokoladenkuchen (fast) ohne Mehl, kommt, wie der Name schon verrät, nur mit einer kleinen Menge Mehl aus. Dadurch wird er nicht nur extra schokoladig, sondern schmilzt beim Essen auch auf der Zunge. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass er sich mit wenigen Zutaten und in kurzer Zeit backen lässt. Worauf wartet ihr? Ofen vorheizen und los geht die Reise ins Schokoladen-Wunderland. 

Eine Frage gleich vorweg: Habt ihr die anfängliche Abstinenz von Süßem zu Jahresbeginn gut überstanden? Gut, dann ist dieses Rezept als Wiedereinstieg perfekt geeignet. Nicht nur, dass man noch seine Schokoladenreserven anzapfen kann, sondern auch dass man Familie, Freunde und/oder Arbeitskollegen daran erinnern kann, wie gut so ein Schokoladenkuchen für die Seele sein kann. Stressiger Tag? Keine Sorge, diese schokoladige Genuss-Kalorienbombe bringt euch wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Zugegeben, er lässt euch auch kurzzeitig in ein Schokoladen-Koma fallen, das sich aber nach wenigen Augenblicken der Erholung in pure Glücksgefühle umwandelt. 

Schokoladenkuchen

Dieser Schokoladenkuchen (fast) ohne Mehl könnte den ein oder anderen natürlich an einen Brownie erinnern. Er ist ihm auch sehr ähnlich, das stimmt. Nur kann man ihn auch mit einem Soufflé vergleichen. Wie ich zu diesem Vergleich komme? Ihr könnt die Kühlzeit des Schokoladenkuchens auch überspringen und ihn noch lauwarm servieren. Aber seid gewarnt: Er wird euch ein wenig flüssig vorkommen. Fast wie ein Schoko-Lava-Cake und trotzdem luftig wie ein Soufflé. Best of both worlds – ihr könnt mir für den Ohrwurm später danken ;-). 

Da es nicht mehr vieler Worte bedarf, entlasse ich euch direkt weiter zum Rezept. Und wie oben bereits, fast als Befehl formuliert, erwähnt: Ofen vorheizen und ab geht’s ins Schokoladen-Wunderland! Ich wünsche euch weiterhin noch einen schönen Tag und viel Spaß beim Backen.

Schokoladenkuchen (fast) ohne Mehl

Vorbereitungszeit30 Min.
Back- bzw. Kochzeit20 Min.
Ergibt: 8 Stück

Materials

  • 6 Stk. Eier getrennt
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Zartbitterschokolade feingehackt
  • 150 g Butter weich
  • 200 g Zucker aufgeteilt in 20g und 180g
  • 50 g Mehl

Anleitungen

  • Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze (Umluft hier nicht empfohlen) vorheizen, den Rost in der Mitte platzieren und eine Springform mit 22-24cm Durchmesser gut einfetten und mit Backpapier auslegen.
  • Das Eiweiß gemeinsam mit einer Prise Salz mit Hilfe der Küchenmaschine steif schlagen. 20g des Zuckers langsam einrieseln lassen. Kurz Beiseite stellen.
  • Die Schokolade in einem Topf bei niedriger Hitze schmelzen und kurz abkühlen lassen.
  • Butter mit dem restlichen Zucker cremig schlagen und danach das Eigelb (eines nach dem anderen) unter Rühren hinzufügen.
  • Die ausgekühlte Schokolade unter Rühren zur Butter-Eigelb-Masse geben und gut verrühren.
  • Das Mehl unterrühren und das steifgeschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben.
  • In die vorbereitete Springform füllen und für 15-20 min. backen.
  • Kuchen rausnehmen und komplett abkühlen lassen. Am besten noch ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

KUHFLECKEN KUCHEN

Kuhflecken Kuchen

Für viele ist und bleibt sie der unangefochtene Liebling in Sachen Erinnerungen an die Schulzeit. Die Schulmilch! Egal, ob Vanille, Schoko oder ganz klassisch Vollmilch. Jeder von uns verbindet mit ihnen seine besonderen Genussaugenblicke in jeder Pause. Deswegen habe ich gemeinsam mit SalzburgMilch* für euch heute eine spezielle Version des Marmorkuchens gebacken. Den Kuhflecken Kuchen mit den Stargästen Lisa und Alex*. Seid gespannt, was ich aus den Kindheitserinnerungen gezaubert habe.  

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Kuchenflecken Kuchen

Schon in der Volksschule gab’s bei uns die Möglichkeit, sich für die Schulmilch anzumelden. Und soweit ich mich zurückerinnern kann, hat das auch jeder in Anspruch genommen. Es hatte sich bei uns mit der Zeit ein wahrer Favorit herauskristallisiert: Die Schoko-Milch. Bei uns im Burgenland damals noch nicht von SalzburgMilch*, jedoch seitdem ich die Alex Schoko-Milch* probiert habe, kann ich ruhigen Gewissens sagen, dass sie sogar um Längen besser ist – basierend auf dem Erinnerungsvermögen eines knapp 30-jährigen an seine Schulzeit vor vieeeeeeeelen Jahren. 

Kuchenflecken Kuchen

Ich weiß nicht, wie das bei euch so war, aber bei uns gab es pro Woche immer einen aus der Klasse, der dafür zuständig war, dass die Milch verteilt wurde. Man durfte mit stolzgeschwellter Brust bereits vor allen anderen in die große Pause starten, aber nur, um zum Schulwart zu gehen, die Schulmilch aus dem Kühlschrank zu holen und den anderen bereitzustellen. Das war immer eine große Ehre. Jetzt im Nachhinein betrachtet, ist es nicht mehr so großartig, dass man vor den anderen rausgehen durfte. Man musste auch etwas dafür tun. Aber als 6-jähriger fühlt man sich wie der König, der seine Untertanen mit erfrischender Kuhmilch versorgt. Ok, das hab‘ ich mir wahrscheinlich nicht dabei gedacht, aber vielleicht kann sich ja jemand von euch damit identifizieren. 

Kuchenflecken Kuchen

Auch viele viele viele Jahre später kam ich noch ein paar Mal mit der Schulmilch in Berührung. Dieses Mal bereits mit Lisa und Alex*, den beiden Freunden aus dem Salzburger Land. Wie ihr vielleicht wisst, habe ich neben meinem Studium noch in einem Einzelhandelsgeschäft am Land gejobbt. Zu diesem Job gehörte auch, jeden Montag die Schulmilch in die nahegelegene Volksschule zu bringen. Jeden Montag überraschte mich schon eine Kiste im Kühlhaus mit den kleinen Päckchen und einem Lieferschein. Da ich weiß, wie gerne wir als Kinder schon die Schulmilch hatten, war es mir immer eine große Freude, mich damit auf den Weg zu machen. Es sei aber gesagt, dass die Kinder mich nicht gesehen haben, wie ich die Schulmilch zugestellt habe. Ein gewisser Funken an Zauber soll noch bestehen bleiben und die Kinder faszinieren, wenn sie den Kühlschrank beim Schulwart öffnen. 

Genug in Nostalgie geschwelgt. Wobei ich euch mit diesem Kuhflecken Kuchen noch ein wenig von dieser Erinnerung mitgeben kann. Vor allem, wenn nach der Zubereitung noch etwas von der Schulmilch übrigbleibt, kann man sie entweder seinen Kindern geben oder ganz frech einfach selbst trinken J Viel Spaß beim Nachbacken und wir lesen uns bald wieder. Bis dahin: TSCHAU!


* Dieser Beitrag ist in Kooperation mit SalzburgMilch entstanden. 


Kuhflecken Kuchen

Back- bzw. Kochzeit1 Std. 30 Min.
Ergibt: 12 Portionen

Materials

  • 300 g Butter weich bzw. zimmerwarm
  • 300 g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 6 Stück Eier zimmerwarm
  • 1 TL Salz
  • 350 g Mehl
  • 1 Packung Backpulver

Helle Flecken

  • 100 ml Lisa Vanille-Milch

Dunkle Flecken

  • 100 ml Alex Schoko-Milch
  • 2 EL Kakaopulver

Anleitungen

  • Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze (165°C Umluft) vorheizen, den Rost in der Mitte platzieren und eine große Gugelhupf-Form gut einfetten.
  • Die weiche Butter gemeinsam mit dem Zucker und Vanillezucker hellcremig rühren. Das kann 5-6 min. dauern.
  • Danach ein Ei nach dem anderen gut unterrühren. Das nächste erst hinzufügen, wenn sich das vorherige gut mit der Butter-Masse vermengt hat. Hierbei auch das Salz hinzufügen.
  • Zum Schluss Mehl und Backpulver unterrühren.
  • Den so entstandenen Teig halbieren. Zur einen Hälfte Lisa Vanille-Milch geben, verrühren und zur anderen Hälfte Alex Schoko-Milch und Kakaopulver, verrühren.
  • Die beiden Teige mit Hilfe von Löffeln oder Eisportionierern abwechselnd in die Gugelhupf-Form schichten.
  • Danach für 45 min. im vorgeheizten Ofen backen. Zur Sicherheit mit einem Zahnstocher gegen Ende der Backzeit in die Mitte des Kuchens stechen. Sollte der Zahnstocher wieder ohne flüssigen Teig rauskommen, ist der Kuchen fertig.
  • Rausnehmen und für 10 min. auf einem Abkühlgitter stehen lassen. Danach vorsichtig stürzen und komplett auskühlen lassen.

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