OMAS SALZSTANGERL

Omas Salzstangerl

Ein Klassiker aus meiner Kindheit, eine immerwährende Lieblingsspeise und für die Jahreszeit genau das richtige, um sich dem Winterspeck zu widmen. Omas Salzstangerl sind nicht nur mein All-Time-Favourite, sondern können auch eurer werden. Gemeinsam mit SalzburgMilch* hab‘ ich mich wieder ans Werk gemacht, um euch das nächste Rezept schmackhaft zu machen. Zutaten raus, Rührschüssel bereit und auf los geht’s los. 

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Omas Salzstangerl

Bei uns war es schon immer so, dass – wenn es bei Oma im Haus nach einer bestimmten Art von Germteig roch – wir sofort wussten, dass als nächstes die Saure Suppe auf dem Herd landet. Nicht nur ein Essen für die kälteren Tage, sondern richtiges Soulfood für uns alle. Ich bin ja quasi bei meinen Großeltern aufgewachsen, weil wir das Glück hatten, sie direkt als Nachbarn zu haben. Meine Eltern waren arbeiten und wir Kinder konnten nach der Schule immer gut bei Oma unser Essen genießen, bevor es dann unter ihren Adleraugen an die Hausaufgaben ging. Aber mit ihren Salzstangerl ging es dann um einiges leichter. 

Omas Salzstangerl

Natürlich könnt ihr sie auch variieren in Form, Füllung und Topping. Mein Liebling ist natürlich die puristische Form. Allein die gute Bio Premium Vollmilch* und eine ordentliche Portion Premium Teebutter* reichen im Teig, um mich wieder in meine Kindheit zurückzuversetzen. Wer jedoch einen etwas reichhaltigeren Snack auf den Tisch bringen möchte, kann natürlich auch folgendes tun: Die Salzstangerl während des Ausschneidens in der doppelten Größe belassen, mit Schinken und Käse füllen, zusammenrollen und nach dem Bestreichen mit Ei noch einmal eine extra Portion Käse darüber streuen. Zugegeben, es klingt schoooooooooon jetzt dezent nach Dekadenz, aber das ist es definitiv wert. 

Omas Salzstangerl

Jetzt fragt ihr euch bestimmt: „Kevin sag amal, was ist diese Saure Suppe eigentlich?“ Das ist im Prinzip ein leicht cremiges Supperl bestehend aus Sauerrahm und Mehl – hier gibt es ein ganz tolles Rezept dafür und bitte nicht auf den essentiellen Kümmel vergessen. Bei uns gab es diese Suppe relativ oft. Vor allem auch mit gekochten Kartoffelstückchen drinnen wird sie zu einer vollwertigen schnellen Mahlzeit an kälteren Tagen. Im Sommer würd’ ich sie euch nicht ans Herz legen. Aber nachdem momentan gefühlt jeder unter den 10°C Unterschied leidet, passt sie nun mal perfekt in diese Jahreszeit, um euch aufzuwärmen.    

Ich eile zur Rettung, ihr armen halb-erfrorenen Seelen, mit einem Korb voller Salzstangerl und einem Topf voller Saurer Suppe. Oder eher nur mit einem Rezept dafür. Lasst sie euch schmecken und wir hören uns das nächste Mal wieder. Bis dahin: TSCHAU! 


* Dieser Beitrag ist in Kooperation mit SalzburgMilch entstanden. 


Omas Salzstangerl

Back- bzw. Kochzeit2 Stdn.
Ergibt: 30 Stück

Materials

  • 250 ml Vollmilch
  • ½ Würfel frische Germ od. 1 Packung Trockengerm
  • 500 g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 100 g Butter
  • 1 Stück Eigelb
  • 1 EL Vollmilch
  • Salz zum Bestreuen
  • Kümmel zum Bestreuen

Anleitungen

  • Die Milch auf dem Herd bei mittlerer Hitze erwärmen. Sie darf jedoch nicht kochen, sondern nur lauwarm sein. Vom Herd nehmen und die Germ unterrühren. Solange stehen lassen, bis sich Bläschen bilden, dann ist das Dampfl bereit zur weiteren Verarbeitung.
  • Das Mehl in eine große Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte formen. In diese Mulde das Dampfl gießen.
  • Nun den Teig zu kneten beginnen und dabei Salz und Butter einarbeiten. Der Teig sollte geschmeidig sein und sich leicht vom Schüsselrand lösen.
  • Den fertigen Teig mit einem Geschirrtuch bedecken und an einem warmen Ort für eine Stunde gehen lassen; oder bis sich sein Volumen verdoppelt hat.
  • Zwei Backblecke mit Backpapier belegen.
  • Danach den Teig in zwei Portionen teilen. Jeweils eine Hälfte zu einem 30 cm großen Kreis ausrollen. Mit Hilfe eines Pizzaschneiders (oder Messer) den Kreis in 8 oder 16 gleichgroße Dreiecke schneiden.
  • Das Dreieck von der langen Kante her einrollen und auf den Backblechen verteilen.
  • Zum Schluss das Eigelb mit der Milch verquirlen und die Salzstangerl damit bestreichen. Mit Salz und Kümmel bestreuen und für weitere 30 min. gehen lassen.
  • Währenddessen den Backofen auf 190°C Ober- und Unterhitze (170°C Umluft, solltet ihr mehrere Backbleche gleichzeitig in den Ofen schieben wollen) vorheizen.
  • Nachdem die Salzstangerl erneut aufgegangen sind, diese im vorgeheizten Ofen 15-20 min. backen oder bis sie schön goldgelb sind.

Notizen

Wer Trockengerm benutzt, braucht kein Dampfl machen. Hier dann die Trockengerm zum Mehl in die Schüssel geben und die lauwarme Milch direkt darüber gießen.

KÄSE & KRÄUTER ZUPFBROT

Käse & Kräuter Zupfbrot

Die Grillsaison ist noch in vollem Gange. Damit ihr auf jeder Gartenparty, die ihr selbst veranstaltet oder zu der ihr eingeladen seid, zum ultimativen Lieblingsgast avanciert, habe ich das passende Rezept für euch. Gemeinsam mit SalzburgMilch habe ich für euch ein Zupfbrot der besonderen Art parat. Vollgepackt mit duftenden Kräutern und würzigem Käse könnt ihr mit dem hier überhaupt nichts falsch machen.

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Käse & Kräuter Zupfbrot

Wir haben zwar in unserer heißgeliebten Atlbauwohnung – im Sommer bekommt das heißgeliebt natürlich eine andere Bedeutung – nicht die Möglichkeit, den Grill zu starten, doch nutzen wir in den wärmeren Monaten immer wieder die Möglichkeit zu meiner Familie ins Südburgenland zu fahren und dort groß aufzugrillen. Das war jedoch nicht immer der Fall. Früher war das Grillen die Domäne meines Vaters. Diese Ehre ist mir im letzten Jahr zuteilgeworden und ich führe sein Erbe voller Stolz fort. Beim ersten Mal war ich jedoch sehr aufgeregt und hatte wirklich panische Angst, dass ich viel falsch machen würde. War meine erste Grillerei ja auch zugleich die Geburtstagsfeier meiner Mutter. Somit wartet die ganze Familie auf perfekt gegrilltes Fleisch und Gemüse. Long story short: Alles ging gut. 

Das Käse & Kräuter Zupfbrot ist natürlich hier eine tolle Ergänzung. Es passt am besten noch warm aus dem Ofen zum Gegrillten. Seien es jetzt Rippchen, Steaks oder gemischtes gegrilltes Gemüse. Der Premium Heujuwel* Käse von SalzburgMilch ist hier natürlich auch der Star. Er gibt dem Zupfbrot seine markante Duftnote, die das Herz eines jeden Käseliebhabers höherschlagen lässt. Selbstverständlich spielen auch die gute Premium Teebutter* und Premium Vollmilch* eine wichtige Rolle bei der Zubereitung des Teiges. Germteig will auch gut behandelt werden. Warum sollte man da auf die besten Zutaten verzichten? 

Käse & Kräuter Zupfbrot

Wer dem Zupfbrot noch den extra Kick geben möchte, kann natürlich auch noch Speckwürfel zwischen die Teigkarten legen. Macht das Ganze dann halt nicht mehr so vegetarierfreundlich, aber das kann man im Vorfeld ja abklären, ob jemand etwas dagegen hat. Ich persönlich würde mich freuen bei einer Grillerei eingeladen zu sein, bei der mir mein Käse & Kräuter Zupfbrot mit dem something extra special in Form von Speck angeboten wird. Soll jetzt nicht nach einer Selbsteinladung klingen, aber ja … ihr wisst doch was ich meine. 

Jetzt aber mal los an den Grill. Vorheizen, Fleisch drauf und frisches Käse & Kräuter Zupfbrot aus dem Ofen holen. Ich verspreche euch, es wird noch lange danach jeder von eurer Gartenparty schwärmen. 

Käse & Kräuter Zupfbrot


* Dieser Beitrag ist in Kooperation mit SalzburgMilch entstanden. 


Käse & Kräuter Zupfbrot

Arbeitszeit2 Stdn.
Ergibt: 4 Portionen

Materials

  • 150 ml Premium Alpenmilch
  • 50 g Butter
  • ½ Würfel frische Germ oder. 1 Packung Trockengerm
  • 350 g Mehl
  • 1 EL Oregano
  • 1 EL Basilikum
  • 1 TL Salz
  • 50 g Premium Teebutter
  • 250 g Premium Heujuwel Käse gerieben

Anleitungen

  • Die Milch gemeinsam mit der Butter in einem Topf erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Topf vom Herd nehmen. Das Ganze sollte lauwarm sein; wenn nicht, dann etwas abkühlen lassen. Die Germ dazugeben und warten, bis sich Bläschen bilden.
  • In der Zwischenzeit das Mehl gemeinsam mit den Kräutern und dem Salz in einer großen Schüssel vermengen und eine Mulde in der Mitte formen. In diese Mulde das Dampfl gießen und den Teig in 5-7 min. verkneten, bis er geschmeidig ist und sich gut vom Schüsselrand löst.
  • Die Schüssel mit einem frischen Geschirrtuch bedecken und für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen oder bis er sich in der Größe verdoppelt hat.
  • Nachdem der Teig aufgegangen ist, eine Kastenform mit ca. 22 cm Länge gut einfetten und beiseitestellen.
  • 50 g Butter in einem kleinen Topf oder in der Mikrowelle schmelzen.
  • Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem großen Rechteck ausrollen. Der Teig sollte in etwa einen halben cm dick sein. Dieses Rechteck mit der geschmolzenen Butter bestreichen und gut mit der Hälfte des geriebenen Käses bestreuen.
  • Das Rechteck der Länge nach in Streifen schneiden. Die Streifen sollten in etwa gleich breit wie die Kastenform sein. Dann der Breite nach, das Rechteck erneut schneiden. Hierbei sollten dann die so entstandenen Teigkarten der Breite und Höhe der Kastenform entsprechen.
  • Die Teigkarten übereinander stapeln und in die Kastenform schlichten. Mit dem Geschirrtuch erneut zudecken und an einem warmen Ort gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze (165°C Umluft) vorheizen und den Rost in der Mitte platzieren.
  • Das aufgegangene Zupfbrot mit dem restlichen Käse bestreuen und für 35-40 min. backen. Auskühlen lassen.

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